Markus-Passion

PassionsKonzert: Markus-Passion

Beim unserem diesjährigen Passionskonzert gelangt die Vertonung der Passionsgeschichte nach dem Evangelisten Markus zur Aufführung. Der Komponist ist unbekannt. Die Musik ist im 18. Jahrhundert von einem Kantor zum nächsten weitergegeben worden. Entstanden ist das Werk in Hamburg. Unter anderem durch die Hände eines “R. Kaiser” – was man als “Reinhard Keiser”, einem berühmten Komponisten an der Hamburger Oper am Gänsemarkt, deutete – gelangte das Werk zu Johann Sebastian Bach. In unserer Aufführung am 13. April erklingt die erste, in Weimar zwischen 1711 und 1713 durch Johann Sebastian Bach zur Aufführung gelangte Fassung. Es gibt wohl kaum ein Werk eines Zeitgenossen, mit dem sich Bach nachweislich so häufig und intensiv beschäftigt hat, wie mit der Markuspassion. Insgesamt lassen sich drei Aufführungen nachweisen, für die Bach jeweils eine andere Version mit unterschiedlichen Veränderungen angefertigt hat.

Das Werk hat alles, was wir auch aus der Johannes- und der Matthäus-Passion von Bach kennen. Der Tenor-Solist als Erzähler führt in den Rezitativen durch die Handlung des Passionsgeschehens. Der Chor und die Solisten singen die dramatischen Einwürfe in der Handlung. Demgegenüber stehen Eingangs- und Schlusschor sowie die Handlung reflektierende Arien und Choräle. Dabei ist die Aufführungsdauer mit insgesamt 70 Minuten kürzer als bei den Bach’schen Werken.

Die Ausführenden der unserer Aufführung werden sein:
Heinrich-Schütz-Chor
Kammerchor der Singakademie Gera
Friederike Beykirch | Sopran
Etienne Walch | Altus
Tenor | Christoph Pfaller
Bass | Albert Zetzsche
„Capella Jenensis“ auf historischen Instrumenten
Martin Hesse | Orgel
Benjamin Stielau | Benjamin Stielau

Eintrittskarten für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro gibt es ab dem 1. März bei Brendels Buchhandlung, in der Gera-Information, im Gemeindebüro Talstraße 30 und bei den Chormitgliedern